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Geschichte

Orfanos, Constantin

China - Medizin und Kulturtradition im aufkommenden Imperium


2021. 228 Seiten mit zahlreichen farbigen und sw-Abb.
Hardcover. Format 17 x 24 cm.
Euro 38,00 (D)
ISBN 978-3-8301-9599-3. R.G. Fischer Verlag


Fundiert und kenntnisreich gibt hier der Autor einen umfassenden Überblick über die Geschichte und Entwicklung der Medizin in China, eingebettet in die gesellschaftliche, kulturelle und politische Entwicklung dieses faszinierenden Riesenreiches.

Als Klinikleiter hat Prof. Orfanos mehrere junge Ärzte und Wissenschaftler aus China als Stipendiaten in Berlin betreut und engere Bindungen mit chinesischen Arztkollegen geknüpft. Seit 1983 bereist er immer wieder das Land, hat zahlreiche Kliniken besucht und Ärzte und Patienten dort beraten. Dabei konnte er sich stets vor Ort vom Engagement der chinesischen Ärzte überzeugen, von denen viele sowohl die traditionelle chinesische Medizin wie auch die westliche Medizin praktizieren, die mit wachsender Öffnung des Landes an Bedeutung gewinnt.

Eine überaus informative Lektüre nicht nur für medizinisch interessierte Leser, sondern für jeden, der mehr über das Reich der Mitte wissen möchte. Er kann vom profunden Wissen des Autors nur profitieren.

Die Techniken der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), werden hier vom Autor als Gegenstück zur westlichen Medizin beleuchtet, auch im Hinblick auf eine künftige globalisierte Weltmedizin. Der ungebremste technologische Fortschritt, der in verschiedenen Varianten in China, wie auch bei uns im Westen, im Gange ist und einer Regulierung und Harmonisierung bedarf, wird diskutiert.

Der Autor ist der Ansicht, dass die Zukunft nicht gegen, sondern nur mit China gemeistert werden kann.



Über den Autor:



Constantin Orfanos ist ein renommierter Hochschullehrer und Arzt, der Asien mehrfach bereist hat und die Entwicklung Chinas während der letzten Jahrzehnte beobachten und teilweise begleiten konnte. Er hat an der Freien Universität Berlin mehrere postdocs aus China betreut und mit Vertretern chinesischer Universitäten akademische und persönliche Beziehungen gepflegt. Durch wiederholte Besuche mehrerer Krankenhäuser, Vorlesungen und Vorträge sowie Patienten-Vorstellungen wurde er mit der langen medizinischen Tradition Chinas und der dortigen ärztlichen Versorgung vertraut gemacht, und hat Einblicke in die Geschichte und die Kultur des Landes gewonnen.